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Hersteller: Frogwares
Vertrieb: Anaconda
Steuerung: Maus & Tastatur
Systemanforderungen: Win 2000/XP / Pentium III 1 GHz / 512 MB RAM / ca. 2 GB Festplatte
USK: Freigegeben ab 12 Jahren
Offizielle Webseite: www.80tage-game.de
Die Jules Vernes Romane haben bereits die Konkurrenz beflügeln können. Wenn auch mit viel neuen Ideen, traute sich nun 'Frogwares' an die Werke des berühmten Schriftstellers.

Oliver Lavisheart wuchs in Amerika auf und muss nach seiner Ankunft im guten, alten England feststellen, dass gleich zwei Überraschungen auf ihn warten: Zum Einen wurde bereits eine Braut für ihn bestimmt, welche er demnächst zu ehelichen hat, zum Anderen braucht sein Großvater seine Hilfe: Besagter Halbgreis konnte nämlich bislang seinen Kollegen nicht beweisen, dass einige, wichtige Erfindungen von ihm stammen. Erst Patente würden die Fachgenossen zufrieden stellen. Da die aber auf der ganzen Welt verstreut sind, bittet er seinen Enkel Oliver darum, die wichtigen Dokumente zurück nach England zu holen. Doch hat der liebe Abkomme nur 80 Tage dafür Zeit. Aufgrund einer Wette würde nämlich sein Großpapa sonst sämtliche Besitztümer verlieren.
Run, Oliver, Run!
Auf seinen Reisen, durch insgesamt 4 Städte der Welt, läuft sich der gute Oliver buchstäblich die Fußsohlen ab. Aufgrund des ständigen Hin und Hers kommt leider nur wenig Freude beim Spielen auf. Die Städte sind zwar liebevoll modelliert, doch wird vor allem deren Größe benutzt, den Spielfluss unnötig zu bremsen und zusätzlich die Spieldauer zu verlängern. Fast stets und ständig laufen die Rätsel immer nach demselben Schema ab: Lauf von A nach B und erledige dort etwas oder hol etwas. Nur selten sind dabei die Zielorte nahe beieinander, was Oliver zum Spitzenläufer mutieren lässt. Um dem Einhalt zu gebieten, kann man zwar auch auf diverse, teils abgedrehte, Gefährte zurückgreifen, doch sind die oft nicht gut steuerbar und außerdem bleibt man an jeder zweiten Ecke "hängen". Entweder, man ist zu dicht an der Wand oder straßenüberquerende Passanten stören den Geschwindigkeitsrausch.
Unbefriedigende Steuerung
Aber auch ohne das "Hängen bleiben" nervt die Steuerung zusehends: Sie ist unpräzise und schwerfällig. Mag man die Vehikel noch steuern können, aber leider gehen die immer wieder schlecht zu meisternden Jump-and-Run-Einlagen einfach an die Substanz. Außerdem kann Oliver zwar Hindernisse emporsteigen, aber - aus einem unerfindlichen Grund - kann er widerrum andere nur durch Hinaufspringen erreichen, obwohl sie im Bereich des Erklimmens liegen würden. Des Weiteren ist das Kombinieren von Bewegungsabläufen nur begrenzt möglich. So kann man zwar im Laufen in die Hocke gehen, aber um wieder aufzustehen, muss man erst kurz anhalten. Das kann nerven, wenn man sich vor Wachen verstecken will und in Eile ist.
Rätsel
Viel wird leider nicht für die grauen Zellen geboten. Wie bereits angesprochen: Der Großteil des Spieles ist eben nur das Erreichen diverse Orte in den einzelnen Städten. Dabei werden sämtliche Ziele detailliert in der obigen Mini-Map akribisch genau eingezeichnet und man muss letzten Endes nur noch den Pfeilen folgen, die den Weg weisen. Ab und zu gibt es auch logische Knobelleien, bei welchen jedoch die Lösung zumeist sehr schnell und einfach zu finden ist. Klassische Inventarrätsel gibt es zwar, doch heben die sich vom Schwierigkeitsgrad und Anzahl in keinster Weise von den ewigen Fußmärschen ab. 'In 80 Tagen um die Welt' kann unter Zeitdruck gespielt werden. Dabei entsprechen 30 Minuten genau einem Tag. Doch mit der Wahl des einfachsten der drei Schwierigkeitsgrade kann man dies umgehen, um das Spiel in aller Ruhe zu erkunden. Wer sich aber trotzdem entscheiden sollte, unter zeitlichem Limit die Reise anzutreten, der muss sich sputen. Sind die 80 Tage nämlich vorbei, dann ist es auch das Adventure. Zur besseren Einschätzung gibt's im oberen, rechten Teil des Bildschirms eine Ampel, die mittels der Signalfarben rot, gelb oder grün zeigt, wie der Spieler in der Zeit liegt. Mit 'Grün' liegt er gut im Zeitplan, bei 'rot' hat er schon Verspätung.
Grafik
Sehr angenehm ist die Grafik anzusehen. Auch wenn sie nicht mit aktuellen 3D-Titeln mithalten kann, hat sie durchaus ihre Stärken. Der fließende Tag- und Nachtwechsel sieht mindestens ebenso gut aus wie die Wettereffekte. Auch die Animationen verdienen ein großes Lob. Butterweich joggt Oliver über den Bildschirm, die detaillierten Schatten machen ihr Übriges. Gefährte verhalten sich außerdem größtenteils physikalisch vollkommen korrekt, und obwohl die Spielewelt recht polygonarm daher kommt, werten die hochauflösenden Texturen die Bilder dennoch ordentlich auf.
Sound und Sprachausgabe
Der musikalische Hintergrund klingt sehr stimmig und verleiht dem Spiel eine passend, lockere Atmosphäre - Bollywood-Tanzeinlagen inbegriffen. Damit es in den Straßen nicht langweilig wird, sorgen außerdem stimmige Soundeffekte für den optimalen Hörgenuss. Apropos 'Hörgenuss': Die Sprachausgabe lässt natürlich, dtp gewohnt, nicht den geringsten Makel aufkommen. So hört man die deutsche Stimme von Tobey Maguire, aber auch andere bekannte Adventure- und TV-Stimmen wurden zum Sprechen verpflichtet. Doch leider kommt man viel zu selten in den Genuss dieser Sprachqualitäten. Denn das Reden mit den zahlreichen Passanten kann man schlichtweg vergessen. Mehr als "Lass mich in Ruhe" oder "Ich will sie nicht kennenlernen" gibt es kaum zu hören. Schade, hätte doch gerade das viel Atmosphäre gegeben. So kann man lediglich mit den Charakteren Unterhaltungen führen, die für die Storyline wichtig sind. Die Gespräche sind dabei selbstablaufend.
Nach 80 Tagen - unser Fazit
Die Reise geht leider recht gediegen zu Ende. Je weiter man im Spiel voranschreitet, je mehr gibt es zu laufen bzw. zu fahren. Damit wurde das Adventure nur unnötig in die Länge gezogen. Hinzu kommt noch eine nervende Schlafanzeige, die uns immer wieder daran erinnert, uns nach einer Schlafgelegenheit umzusehen. Zahlreiche Bugs, die man im Spiel findet, welche dringend mittels Patch unbedingt behoben werden sollten, vermiesen zusätzlich den Spielspaß ein wenig. Außerdem kann man nicht selbstständig in der großen Spielwelt speichern und muss immer diverse Kontrollpunkte erreichen, um das Spiel sichern zu können. Last But not least: 'In 80 Tagen um die Welt' hat durchaus einen gewissen Reiz. Die Städte zu erkunden macht zwar anfangs richtig Spaß, doch lässt das im weiteren Verlauf deutlich nach. Wir hatten uns mehr erhofft und so kommt das Adventure von 'Frogwares' leider nicht über ein "befriedigend" hinaus. Schade!

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