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USK: Freigegeben ab 12 Jahren
Offizielle Webseite: www.nibiru-game.de
Die Jungs von 'Unknown Identity' und 'Future Games' ließen sich nach einem derart erfolgreichen Adventure wie 'Black Mirror' natürlich nicht lumpen, eine weiteres Werk zu entwickeln: 'Nibiru - Der Götterbote'. Doch direkt neu ist die Geschichte nicht, denn es handelt sich um ein Remake des im Jahre 1998 in Tschechien erschienen 'Posel Bohu', ebenfalls von den gleichen Entwicklungspapas.

Der Archäologie-Student Martin Holan sitzt gerade über einer seiner langwierigen Ausarbeitungen, als das Telefon klingelt und sein Onkel Vilde ihn um dringende Hilfe bittet. Ein neuer, bislang geheimer, Nazitunnel wurde entdeckt und er möchte, dass sein Neffe die Sache einmal genauer unter die Lupe nimmt. Bislang zwar noch nicht direkt nervenaufreibend, doch handelt es sich möglicherweise um jenen geheimen Tunnel, in dem die Nazis nach dem mysteriösen Planeten Nibiru suchten und dort Forschungen anstellten. Nibiru ist der noch immer verschollene zehnte Planet unseres Sonnensystems, um den sich mehr Gerüchte als Fakten ranken. So soll dort ein Volk namens Annunaki (auch "Nephilim" genannt) leben, die nebenbei auch noch alles Leben auf der Erde geschaffen haben sollen und deren Technologie in den falschen Händen verheerende Auswirkungen haben könnte. Logisch, dass sich die Nazis weniger um die Schöpfungsgerüchte kümmerten als um die Technologie. Martins Onkel, Professor Vilde, ist sich sicher, dass die Deutschen mehr herausgefunden haben könnten, als man zuerst vermuten würde. Eben aus diesem Grund muss Martin nach Westböhmen, wo der Tunnel entdeckt wurde, und die Mysterien aufklären. Doch schon zu Beginn kommt es zu Problemen: Die Kontaktfrau lässt sich bei einem vereinbarten Treffen nicht blicken und als Martin wenig später auch noch ihre Leiche findet spürt er, dass er nicht allein auf der Suche ist und das an dieser doch vielmehr hängen könnte.
Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm
Wie auch 'Black Mirror' glänzt 'Nibiru' durch und durch mit todschicker Grafik. Oft kann man sich gar nicht recht an den vielen Locations satt sehen, die mit einer monströsen Auflösung von 1024x768 Bildpunkten den Monitor ins Schwitzen bringen - zum Vergleich: 'Black Mirror' hatte 800x600. Besonders positiv fällt zusätzlich die Detailtreue der Entwickler unweigerlich ins Auge. Überall gibt es etwas anzusehen und es scheint, jeder Grashalm scheint exakt modelliert worden zu sein. Diese enorme Detailverliebtheit wurde allerdings gleichzeitig für die Rätsel "ausgenutzt". So ist leider das "altbewährte" Absuchen des Bildschirmes ("Pixel-Hunting") nicht selten Programm, doch Black-Mirror-Veteranen sollten dafür nun ein glückliches Händchen haben. Auch schick: Zuschaltbare Schatten und Anti-Aliasing (Kantenglättung) steigern das grafische Erlebnis.
Standbilder Top, Animationen …
Die Zwischensequenzen bekommen wertungstechnische Abzüge, da sie sich einige Nuancen unter der eigentlichen Spielgrafik befinden. Sie kommen zwar nicht so oft vor im Spiel, doch ist hier von Detailtreue keine Spur mehr und sie liegen mehr im mittelmäßigem Bereich. Ebenso die Charakteranimationen der Spielfiguren. Mag es bei den rund 35 Charakteren im Spiel (aufgrund weniger Bewegungen) nicht so auffallen, so hätte man sich gewünscht, dass vor allem bei der Spielfigur Martin mehr Händchen angelegt worden wären. Der ist nämlich ziemlich steif und hat - außer den eigentlichen Bewegungsmustern wie Laufen und Bücken - nicht sonderlich viel Animationen fürs Auge. Die fehlenden Mundbewegungen sind da noch das kleinste Übel, doch im Tunnel kann ein Mr. Holan mit einer Taschenlampe leuchten, ohne diese in der Hand zu haben.
Simple Steuerung
An der Steuerung wurde glücklicherweise nichts geändert und so könnte sie kaum einfacher sein: Die linke Maustaste erledigt das Nehmen, Benutzen und Umherwandern, die rechte hingegen dient zum genauerem Untersuchen der Gegenstände. Vor allem diese Funktion sollte nicht vergessen werden und so spürt man Mithilfe derer nicht selten ein verstecktes Utensil auf. Ebenso wichtig ist mehrmaliges Untersuchen einiger Locations, denn auch 'Nibiru' ist wieder sehr linear geworden. Gegenstände können nur genommen oder untersucht werden, wenn sie zum Weiterkommen unbedingt notwendig sind. So konnten wir beim Durchstöbern des Nazitunnels beispielsweise erst nach dem Untersuchen einer Öffnung den Schmutzhaufen darunter genauer untersuchen, der vorher nicht anwählbar gewesen ist.
Verwöhnte Lautsprecher
Ob düstere Höhlen, ein mexikanischen Dorf oder inmitten des Dschungels, 'Nibiru' feuert in Sachen Umgebungsgeräusche aus allen Rohren. Realistischer und atmosphärischer können Geräusche kaum sein. Übertrumpft wird dieses audiotechnische Schmankerl nur noch von der von uns erwarteten hervorragenden, deutschen Sprachausgabe. Matthias Hinze alias Matt Damon wurde für die Hauptrolle verpflichtet und überhaupt findet man einige bekannte und professionelle Stimmen aus Computer und Fernsehen. So gibt es ein Wiederhören mit Doug, Carrie und Arthur aus der beliebten Kult-Serie 'King of Queens' oder dem Piloten Hawk aus 'Wing Commander IV und V'. Allesamt passen sehr gut zu den Personen, wirken authentisch und das alles in Hörspielqualität. Hier wurden keine Kosten und Mühen gescheut! Prima Arbeit und schon daher ist das Spiel sein Geld wert!

Wie wir leider schon bei der ersten, spielbaren Version bemängelten ist 'Nibiru' recht "unmusikalisch", denn es gibt nur an sehr wenigen Stellen Musik zu vernehmen - Summa Summarum sogar noch weniger als in 'Black Mirror'. Das rückt zwar aufgrund des restlichen akustischen Genusses in den Hintergrund, doch hier und da wäre etwas mehr musikalische Unterstützung durchaus wünschenswert gewesen. Die Musik, die dann aber letzten Endes den Weg ins das fertige Spiel geschafft hat, klingt sehr ambient und macht ihren Job als "Spannungssteigerer" sehr gekonnt.
"Ich brauche mehr Wasser"
Als Adventurier ist man es ja gewohnt, in Adventures als Botenjunge "missbraucht" zu werden, doch in 'Nibiru' kommt dies leider zu häufig vor. Man mag nur einen Schritt entfernt sein, um das Abenteuer weiter bestreiten zu können, doch zuvor gibt's nicht selten ein Hin und Her mit sichtlich zeitschindenden Rätseln. Um zum Beispiel eine Kneipe in Mexiko zu betreten, muss man erst einmal die Freundin des Türstehers dazu bewegen, zu ihm zu kommen. Doch die Mutter dieser schickt den Spieler widerrum nach dem Geld des Mannes. Erst also das Geld zurück zur Mutter, dann geht die Tochter zum Türsteher, doch nach getaner Arbeit lässt der uns plötzlich ohne Spielmarke noch immer nicht rein. So also erst noch dem Ehemann, besagte Marke aus dem Rücken leiern, um dann endlich das Lokal betreten zu können. Das kann durchaus den ruhigsten Maussteurer an die Grenzen der Geduld treiben. Entwarnung können wir jedoch bei den wenigen Logikrätseln geben. Sie sind allesamt nicht schwer und oft schon nach kurzer Zeit gelöst. Selbst die zeitkritischen Knobeleien stellen keine Bedrohung des Spielspaßes dar. Daher ist 'Nibiru' auch für Einsteiger nicht ungeeignet.
Das Ende vom Lied
Martin Holans Abenteuer trudelte als "Hommage an 'Indiana Jones'" bei uns ein. Bis auf wenige Anlehnungen wie beispielsweise die Reiseanimation im Indy-Stil oder das Archäologiestudium des Protagonisten, konnten wir kaum Parallelen entdecken. Die Story und das Spiel an sich erinnerten uns da schon eher an die 'Revolution Software'-Reihe 'Baphomets Fluch' als an den peitschenschwingenden "Beschaffer antiker Artefakte". Nichtsdestotrotz kann 'Nibiru' gefallen, wenn es auch an das Vorwerk 'Black Mirror' in Story und Umfang nicht ganz das Wasser reichen kann. Die offiziellen 25 Stunden Spielzeit erscheinen arg übertrieben. da ein Durchschnittsabenteurer bereits nach maximal 10 - 13 Stunden den Abspann sehen dürfte. Auch empfanden wir, dass die zu Beginn hohe Spannungskurve im weiteren Verlauf immer weniger gehalten werden konnte und das Adventure recht gediegen ein Ende findet.

Wir meinen: 'Nibiru' ist ein gutes Adventure, das bedenkenlos gekauft werden kann. Auch wenn es nicht die Wirkung des großen Bruders 'Black Mirror' erreicht, ist Martin Holan dank toller Präsentation in Bild und Ton sein Geld wert.

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